Herobild Alernative Text
Förderungen / Finanzierung

Förder- und Steuertipps für Unternehmen


LEHRE.FÖRDERN

Gefördert werden Ausbildungsbetriebe in ihren Bestrebungen um mehr Attraktivität und Qualität in der Lehrlingsausbildung.

T +43 5522 305-1155
www.lehre-fördern.at

  • Lehrlingsförderung:
    Voraussetzung: Freiwillige Ausbildungsmaßnahmen, berufsbezogene Zusatzausbildungen, Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung
    --> 75 % der Kurskosten bis max. EUR 2.000,- pro Lehrling über die gesamte Lehrzeit. (LAP 75 % der Kurskosten bis max. EUR 500,-)
  • Ausbilderförderung:
    Voraussetzung: Gefördert werden Maßnahmen, die der Weiterbildung der Ausbilder im Umgang mit den Lehrlingen dienen, mit einer Mindestdauer von 8 Stunden: z.B. Pädagogik, Methodik, Didaktik oder Persönlichkeitsentwicklung.
    --> 75 % der Kurskosten bis max. EUR 2.000,- pro Ausbilder und Jahr





Qualifizierungsförderung für Beschäftigte

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten für Weiterbildungen von gering qualifizierten und älteren Arbeitnehmern, um diese stärker in betriebliche Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. Damit sollen die Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit, Berufslaufbahn und Einkommenssituation verbessert werden.

E sfu.vorarlberg@ams.at
www.ams.at

  • Männer unter 45 Jahren mit maximal Pflichtschulabschluss
  • Frauen unter 45 Jahren, die höchstens eine Lehrausbildung oder eine mittlere Schule abgeschlossen haben
  • Arbeitnehmer ab 45 Jahre, die sich in einem vollversicherungspflichtigen oder karenzierten Arbeitsverhältnis befinden.
WICHTIGE HINWEISE ZUR ABWICKLUNG:
  • Der Förderantrag muss vor Beginn (mind. 1 Tag vor Beginn der Qualifizierung) beim AMS eingereicht werden
  • Änderungen gegenüber dem Förderantrag oder vereinbarten Auflagen und Bedingungen müssen unverzüglich dem AMS gemeldet werden (u.a. Terminänderungen)
  • Alle Abrechnungsunterlagen sind innert 6 Wochen an das AMS zu übermitteln, damit die Förderung ausbezahlt werden kann
  • 50% der anerkennbaren Kurskosten
  • 50% der Personalkosten ab der 25. Kursstunde; bei Arbeitnehmer/innen mit höchstens Pflichtschulabschluss ab der 1. Kursstunden. Ausbildungsstunden im Rahmen einer praktischen Ausbildung sind nur förderbar, sofern sie in einer Aus- oder Weiterbildungseinrichtung stattfinden oder von dieser durchgeführt werden und getrennt von sonstigen betrieblichen Abläufen stattfindet.





Aus-, Fort- und Weiterbildung während der Kurzarbeit

Lehrlinge:
Kurzarbeit für Lehrlinge ist dann möglich, wenn die Ausbildung sichergestellt ist. Wenn der Arbeitszeitausfall im Kurzarbeitszeitraum mehr als 20% beträgt, sind mindestens 50% des Arbeitszeitausfalls für ausbildungs- bzw. berufsrelevante Maßnahmen zu verwenden.

Dies können zB. Ausbildungsverbünde mit anderen Lehrbetrieben oder externe Schulungsmaßnahmen bzw. externe Trainer sein, interne Ausbildungen zählen nicht. Die Kurse müssen zeitlich in die sonstige Arbeitszeit (ohne Kurzarbeit) fallen.

Am Ende der Kurzarbeit ist im Durchführungsbericht darzulegen, welche konkreten Maßnahmen pro Lehrling und in welchem Ausmaß stattgefunden haben, wenn die Arbeitszeitreduktion im Durchschnitt über den Kurzarbeitszeitraum mehr als 20 % beträgt.

Fördermöglichkeiten:
Für diese Maßnahmen können Förderungen von bis zu 75% der Kurskosten über die Lehrbetriebsförderungen https://www.lehre-foerdern.at in Anspruch genommen werden.

Sonstige Arbeitnehmer:
Sofern es der Dienstgeber anordnet, sind ArbeitnehmerInnen verpflichtet, im Ausmaß der ursprünglich vereinbarten Normalarbeitszeit eine von der/dem ArbeitgeberIn angebotene Aus-, Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung zu absolvieren.

Fördermöglichkeiten:
Das AMS zahlt eine Schulungskostenbeihilfe für Beschäftigte in COVID-19-Kurzarbeit. Gefördert werden kann die Teilnahme an arbeitsmarktbezogenen Kursen mit einer Dauer von mindestens 16 Kursstunden. Die Auswahl der Kurse erfolgt durch das Unternehmen. Die Beihilfe kann nur gewährt werden, wenn der gewählte Kurs als arbeitsmarktpolitisch sinnvoll einzustufen ist, ein vollständiges Angebot des Kursveranstalters (mit Kursinhalten, -zeiten und -kosten) vorliegt und das Begehren grundsätzlich vor Kursbeginn eingebracht wird.
Die Höhe der Förderung beträgt 60% der anerkennbaren Kurskosten. 40% der Kosten sind vom Arbeitgeber zu übernehmen. Die Zuständigkeit der Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice richtet sich nach dem Standort bzw. den Standorten, auf den/die sich die Sozialpartnervereinbarung bezieht. Die vollständige Begehrenseinbringung muss per eAMS-Konto für Unternehmen und grundsätzlich vor Kursbeginn erfolgen.